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Effektive Feuerlöschanlage mit Hochdruckwassernebel

Fogmaker – das Brandlöschsystem für Busse, LKW, Baumaschinen, Boote und Industriemotoren

Fogmaker sind festinstallierte und vollautomatisch auslösende Feuerlöschsysteme und können einen weiten Bereich der schnellen Brandbekämpfung mittels Hochdruckwassernebel abdecken.

Mit Installationen in mehr als 50 Ländern, ist Fogmaker Marktführer
in Europa für automatische Brandschutzsysteme in Motorräumen und geschlossenen Räumen.

Schützen Sie Mensch, Umwelt und Maschine –  auf dieser Seite erhalten Sie umfassende Informationen über die Funktionsweise, Vorteile, Einsatzmöglichkeiten, Produktauswahl und den fachgerechten Einbau von BLEICHNER Brandschutz.

Fogmaker Funktionsweise

Der mit Löschflüssigkeit und Stickstoff gefüllte Kolbenakkumulator (1) steht unter einem Druck von 100-105 bar und ist an ein Verteilsystem aus Verteilungsschläuchen, Verteilungsrohren und von Fogmaker patentierte Düsen für Hochdruckwassernebel (2) angeschlossen.

Die mit Detektorflüssigkeit und Stickstoff gefüllte Detektorflasche (3) steht unter einem Druck von 24 bar und ist an Polymerprüfröhrchen (4) angeschlossen.

Der Kolbenakkumulator und die Detektorflasche sind über ein patentiertes Auslöseventil (5) miteinander verbunden, das den Kolbenakkumulator geschlossen hält, solange im Brandmeldedetektorsystem Normaldruck herrscht.

Bei einem Brand platzt das Prüfröhrchen (6) und im Brandmeldedetektorsystem fällt der Druck ab, sodass das Ventil am Kolbenakkumulator öffnet. Wenn das System auslöst, warnt der Druckschalter den Fahrer über das Alarmsystem (7).

Die Löschflüssigkeit wird durch die Düsen des Verteilsystems gedrückt und im geschützten Raum (8) wird ein Hochdruckwassernebel verteilt.

Fogmaker Triple Action3

Das Fogmaker Brandschutzsystem verwendet die sauberste Art von Löschmittel: Wasser. Zusammen mit hohen Druck und einem kleinen Schaumzusatz werden alle drei Bedingungen für die Kettenreaktion angegriffen, die einen Brand verursachen: Wärme, Sauerstoff und Brennstoff.

Fogmaker greift alle drei Seiten des Verbrennungsdreiecks an:

Fogmaker kühlt den Brand – durch Bildung von Wasserdampf aus einem Hochdruckwassernebel, wodurch Energie absorbiert wird.

Fogmaker erstickt den Brand – durch Bildung von Wasserdampf, der den Sauerstoff verdrängt.

Fogmaker verhindert die Wiederentfachung des Brands– durch einen Schaumzusatz, der sich als Schutzfilm über brennbares Material legt.

Fogmaker deckt jede Anforderung ab

Das Fogmaker Löschsystem bietet eine große Auswahl an Kombinationsmöglichkeiten. Verschiedene Größen der Löschmittelzylinder, die Auslegung des Verteilsystems, Anzahl und Größe der Sprühdüsen bieten für jeden Motorraum eine individuelle Lösung.

Wir entwerfen und installieren das Löschmittelsystem auch auf Basis der verschiedenen Zertifizierungen: SBF, UL, AS, SP, FIA und viele mehr…

Der Wassernebel des Fogmakers ist extrem fein. Rund 8000 Tropfen Wassernebel passen in einem Tropfen Wasser.
1 Liter Löschmittel absorbiert 540.000 Kilokalorien Wärmeenergie und bildet gleichzeitig 1700 Liter Wassernebel.
Busse

Es ist allgemein bekannt, dass die erhöhten Anforderungen an reduzierten Emissionsniveaus wie Euro VI und EPA zu einem höheren Brennstoffdruck und ansteigenden Temperaturen im Motorraum geführt haben. Zusammen mit den zeitlichen Anforderungen an den Busverkehr hat die Gefahr, dass ein Brand im Motorraum entsteht, erheblich zugenommen.

Die Statistik zeigt, dass 40-60 % aller Busbrände im Motorraum des Busses entstehen. Diese Zahl steigt schon seit vielen Jahren an. Vorherrschende Ursache sind elektrische Fehler, und auch Öl- oder Brennstoffleckagen haben zu vielen Bränden geführt. Insgesamt entstehen 75 % aller Busbrände durch diese drei Ursachen.

Ungeplante Unterbrechungen sind für Busbetreiber eine extrem empfindliche Sache. Ein Motorbrand in einem Bus kann verheerend sein, da jede Minute der Fahrzeit zählt. Ebenso wie die Auswirkungen eines Busbrands auf die Umgebung: Anwohner müssen gegebenenfalls evakuiert und Straßen gesperrt werden, was zu Verkehrsstaus führt, und auch der Feueralarm örtlicher Unternehmen kann beeinflusst werden. Ein aufflammender Brand kann zu einer schnellen und verheerenden Abfolge von Ereignissen führen. Die Finanziellen und operationellen Konsequenzen, die aus dem resultieren, was z.B. mit einem elektrischen Fehler oder einem gebrochenen Hydraulikschlauch begann, wollen alle Busbetreiber und -hersteller vermeiden.

Hinzu kommt, dass die wichtigsten Ressourcen für jedes Unternehmen die menschliche Arbeitskraft und die Fahrgäste sind, welche bei einem Brand einer großen Gefahr ausgesetzt werden.

Ein Brand in einem ungeschützten Motorraum lässt sich nur schwer rechtzeitig erkennen und hat häufig einen sehr intensiven Ereignisverlauf. Es ist fast unmöglich, einen solchen Brand mit einem Handfeuerlöscher zu bekämpfen. Deshalb werden seit vielen Jahren in Sicherheitsvorschriften verstärkt vollautomatische, fest installierte Brandschutzanlagen in Bussen gefordert, und das in immer mehr Ländern und von immer mehr Versicherungsunternehmen und Busherstellern/-betreibern auf der ganzen Welt.

LKW

In bestimmten Fällen (z.B. An- und Abtransport Entsorgungs- oder Baustellen) fordert der Auftrag- oder Gesetzgeber weiterführende Brandschutzmaßnahmen. In diesem Fall können wir mit unserem Fogmaker-System diese zur Gänze erfüllen.

Boote

Das Brandbekämpfungssystem Fogmaker ist von der schwedischen Seebehörde für den Einbau in Motorräume in Freizeitbooten mit einem Bruttovolumen von bis zu 5 Kubikmetern zugelassen. Für größere Schiffe ist Fogmaker vom Bureau Veritas für Maschinen und Motorräume bis 96 Kubikmeter zugelassen.

Baumaschinen

Radlader, Bagger, Muldenkipper und andere Maschinen werden oft unter sehr anspruchsvollen Bedingungen eingesetzt. Harte Arbeitsmaschinen mit engen und heißen Motorräumen, die mit Hydraulikschläuchen, Kraftstoffschläuchen und elektrischen Installationen ausgestattet sind, sind potentielle Brandgefahren. Die Ausbreitung eines Brandes kann sehr schnell voranschreiten, wodurch es schwierig wird, das Feuer mit einem herkömmlichen Feuerlöscher zu bekämpfen. Die Folgen des Brandes können erheblich sein, wenn die Maschine in brandgefährdeten Umgebungen wie Holzmühlen und Abraumhalden betrieben wird.

Sonderfahrzeuge

Rettungswagen, Militär- und Polizeifahrzeuge, Behindertenfahrzeuge, Löschzüge der Feuerwehr … Eine Liste von Sonderfahrzeugen, die in den unterschiedlichsten Umgebungen und Bedingungen arbeiten, kann lang sein.
Die Folgen eines Brandes in derlei Fahrzeuge können enorm sein für Mensch und Maschine.

Forstmaschinen

Die Kombination aus herumwirbelnden Holzspänen, -splittern und -rinde, Hydrauliköl, Kraftstoff und hohen Temperaturen bilden ein großes Brandrisiko im Bereich des Motorraumes einer Forstmaschine. Die Forstmaschine häufig in weitentlegenen Gebieten arbeiten, hängt der Ablauf eines Brandes stark von der Maschine und der Leistung des installierten Feuerlöschsystems ab.

Die Folge eines Motorbrandes in einer Forstmaschine ist bestenfalls ein Produktionsstopp, schlimmstenfalls brennt der ganze Wald ab.

Auto Rennsport

Lange Jahre war das Schreckgespenst im Motorsport ein Motorbrand. Glücklicherweise sind brennende Rennautos heutzutage die absolute Ausnahme. Erreicht wurde dies durch situationsorientierte Entwicklungen wie strapazierfähige, flexible Tanks, Kraftstoffleitungen, die enormen Druck aushalten und über Anschlüsse verfügen, die sich beim möglichen Abreißen selbstständig verschließen. Dennoch lässt sich Feuer nicht gänzlich ausschließen, weshalb die FIA und der DMSB sehr genaue und strenge Regeln zum Feuerschutz und der Brandbekämpfung formuliert haben. Denen werden wir mit unserem Fogmaker-Löschsystem gerecht weshalb wir auch die FiA-Zertifizierung vorweisen können.

Bergbaumaschinen

Ein Brand im Bergbau kann weitreichende Konsequenzen in Form von Menschenleben oder längere Produktionsausfälle mit wirtschaftlichen Verlusten haben.

Im kompakten und heißen Motorraum einer Bergbaumaschine kann der Brandverlauf sehr schnell eskalieren mit einer massiven Rauchentwicklung im gesamten Minenkomplex.

Sonderlösungen
  • SystemLogic – kleinstes Alarmpanel
  • Schalter mit Aluschutzgehäuse gegen Fehlauslösung

R107-Zulassung für Busse wird Pflicht

Die Statistik zeigt, dass 40–60 % aller Busbrände im Motorraum des Busses entstehen. Diese Zahl steigt schon seit vielen Jahren an. Vorherrschende Ursache sind elektrische Fehler, und auch Öl- oder Brennsto eckagen haben zu vielen Bränden geführt. Insgesamt entstehen 75 % aller Busbrände durch diese drei Ursachen.

Ab dem 1. Januar 2019 müssen alle neuen Touristenbusse und Doppeldecker in der gesamten Europäischen Union ein fest montiertes Löschsystem im Motorraum haben. Ab 2021 gilt das auch für Überland- und Stadtbusse.

Die Vorschriften fallen unter die UNECE R-107 und die Anforderungen an die Art des Löschsystems basieren auf einem von SP in Schweden entwickelten Testverfahren. Die Löschsysteme werden in einer einem echten Motorraum in Bussen nachempfundenen Anordnung mit verschiedenen Brandquellen sowie unter verschiedenen Bedingungen wie veränderlichen Ventilatorgeschwindigkeiten getestet. Fogmaker ist der erste Hersteller, der die offiziellen Tests erfolgreich bestanden hat.

Einfache Installation

Eine Fogmaker-Anlage wird fachgerecht von Fogmaker zertifizierten, hausinternen Servicetechnikern in kürzester Zeit installiert.
Das Zurücksetzen einer ausgelösten Fogmaker-Anlage ist im Vergleich zu Pulver- oder Schaumsystemen oft einfacher, schneller und preiswerter.

Schneller Service

Einmal jährlich sollte das Feuerlöschsystem überprüft und die Funktionen von einem zertifizierten Servicetechniker getestet werden. Normalerweise dauert dies nur wenige Stunden. Alle fünf Jahre sollte das Löschsystem vollständig gewartet werden, wobei auch die Löschflüssigkeit ersetzt wird.

Effiziente Löschung

Fogmaker Brandlöschsysteme wurden speziell für die Bekämpfung von Bränden in geschlossenen und schwerzugänglichen Bereichen entwickelt. Wenn ein Feuer ausbricht, löst das System aus und versprüht den Hochdruck-Wassernebel im gesamten Schutzbereich.

Anleitungen, Hinweise, Tipps

Wissenswertes & FAQ

Die Sicherheitsschraube befindet sich an der Seite des Ventils (Generation 2) und auf der Oberseite des Ventils (Generation 1)

Die Sicherheitsschraube verriegelt den Ventilmechanismus, so dass der Löschmittelbehälter während der Wartung / Installation und des Transports nicht unbeabsichtigt aktiviert wird.